#28 Sex nur ihm zuliebe
Shownotes
Sag mal ehrlich. Wie oft hattest du schon Sex, obwohl dein Körper eigentlich Nein gesagt hat? Nicht, weil er dich gezwungen hat. Sondern weil du keine Lust hattest, schon wieder abzulehnen. Weil du wusstest, es gehört doch dazu. Weil du dachtest, ach komm, dann halt schnell. Und währenddessen war dein Kopf bei der Einkaufsliste, beim schlafenden Kind oder bei der Frage, wann ihr eigentlich mal wieder streichen müsst.
Ich spreche heute über diesen verdammt schleichenden Moment, in dem Intimität zur Pflicht wird. Über dieses Spannungsfeld zwischen „ich will dich nicht verletzen“ und „ich fühle mich selbst gar nicht mehr“. Über Ablehnung, Druck, Müdigkeit, Mental Load und das Gefühl, dass Lust einfach nicht mehr von alleine auftaucht. Und ich stelle dir eine unbequeme Frage: Ist es wirklich normal, dass du keine Lust hast? Oder hast du nur gelernt, sie zu unterdrücken?
Wenn du wissen willst, warum „Sex nur ihm zuliebe“ euch beide langsam voneinander entfernt und was deine eigene Lust damit zu tun hat, dann hör dir diese Folge unbedingt an. Denn vielleicht geht es gar nicht um ihn. Sondern um dich.
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Transkript anzeigen
Speaker0: Hallöchen, Hallöchen und ein herzliches Willkommen hier zu Pleasure.
Speaker0: Ich freue mich wie immer sehr, sehr doll auf diese Folge.
Speaker0: Und heute möchte ich mit dir in ein Thema reintauchen, was ganz eng mit dem
Speaker0: Thema Sexualität und Intimität zusammenhängt und mit Pleasure.
Speaker0: Denn heute geht es um das Thema Sex nur ihm zuliebe.
Speaker0: Und ich möchte, dass wir vorher einmal ganz kurz sagen, das kannst du auch ersetzen
Speaker0: durch Sex nur ihr zuliebe. Also es gibt es natürlich auch andersrum.
Speaker0: Häufiger ist es, glaube ich, so rum, wie ich es beschreiben werde,
Speaker0: aber das hat nichts damit zu tun, dass du das natürlich auch sozusagen andersrum
Speaker0: sehen kannst und es da auch genauso gilt.
Speaker0: Hat dann aber ein paar andere Dinge.
Speaker0: Ja, hat ein paar andere Konsequenzen und so weiter. Deswegen beschränke ich
Speaker0: mich heute auf dieses Beispiel.
Speaker0: Und zwar geht es darum, dass wenn du in einer langfristigen Beziehung bist,
Speaker0: und oft passiert das eben nach einer Weile, nach ein paar Jahren,
Speaker0: es gibt natürlich auch schon Paare, bei denen das ganz früh passiert,
Speaker0: aber die meisten, glaube ich, erleben das so,
Speaker0: dass am Anfang vielleicht die Frequenz von Sexualität, von Intimität,
Speaker0: von auch Kuscheln, von sich nah sein irgendwie noch eine andere ist.
Speaker0: Natürlich müssen wir da auch immer noch mit einbeziehen, dass es die klassische
Speaker0: Honeymoon-Phase gibt, die im Schnitt ungefähr zwei Jahre dauert,
Speaker0: in denen wir einfach auch auf Brain-Ebene, wollte ich schon sagen,
Speaker0: auf Gehirnebene den Partner ganz anders wahrnehmen.
Speaker0: Also es ist so ein bisschen so, wie durch Nebel den Partner sehen und nach ungefähr
Speaker0: zwei Jahren, das kann aber auch schon nach einem Jahr sein,
Speaker0: fangen wir an, den Partner als einen normalen Menschen zu sehen mit seinen Schwächen
Speaker0: und Stärken und dadurch kommt dann so ein bisschen dieser klassische Effekt
Speaker0: von, wir setzen die rosa-rote Brille ab.
Speaker0: Und natürlich ist auch in dieser ersten Phase, in der man eben noch diese Aufregung
Speaker0: hat und das ganze Nervensystem sozusagen noch zurückmeldet, oh, neu, spannend, ja.
Speaker0: Ist dann auch, fängt es an, dass wir uns natürlich, ja, dass wir intim miteinander
Speaker0: sind, dass es aufregend, dass es spannend ist.
Speaker0: Und irgendwann wird es mehr und mehr normal.
Speaker0: Das heißt, unser Nervensystem hat gelernt, hey, ich kenne den,
Speaker0: ist cool, macht Spaß, alles gut.
Speaker0: So, und da kommen natürlich einfach viele Faktoren zusammen,
Speaker0: die dann dazu führen, dass die Frequenz von Sexualität vielleicht an der einen
Speaker0: oder anderen Stelle anders wird.
Speaker0: Und nochmal ganz doll dann, wenn andere äußere Faktoren dazukommen.
Speaker0: Und die Faktoren, die ich besonders kenne, sind natürlich das Thema kleine Kinder.
Speaker0: Ja, weil natürlich kleine Kinder dazu führen, dass wir vielleicht nicht so viel
Speaker0: schlafen, dass wir nicht so viel Privatsphäre haben per se.
Speaker0: Also jede Mutter kennt das, glaube ich. Ja, ich würde auch schon mal gerne wieder
Speaker0: allein auf den Klo gehen und so.
Speaker0: Und das verändert natürlich eine Partnerschaft. Plötzlich bist du nicht mehr
Speaker0: nur Partner, plötzlich bist du Eltern oder seid ihr Eltern.
Speaker0: Und dann ist in ganz vielen Partnerschaften eben Folgendes anzutreffen,
Speaker0: dass irgendwann das Thema Sexualität, intim miteinander sein,
Speaker0: wie so ein weiteres To-Do auf der Liste ist.
Speaker0: Oder es genau dieses Ding kriegt von, der Mann möchte mehr, der hat vielleicht
Speaker0: noch ähnlichen Sex-Drive wie davor oder noch genau den gleichen.
Speaker0: Und die Frau, und da sind wir wieder so ein bisschen bei den Unterschieden von
Speaker0: Männern und Frauen, für beide gilt das, aber für die Frau besonders,
Speaker0: fängt Sexualität immer im Kopf an.
Speaker0: Also es ist immer auch ein emotionaler Attachment. Natürlich gehen wir davon
Speaker0: aus, dass wenn du in einer Partnerschaft bist, ist das emotionale Attachment
Speaker0: da. Also wenn du den anderen Scheiße findest und sozusagen so, was willst du da mit dem?
Speaker0: Aber ich meine damit, dass eine, und ich habe das schon mal erzählt in der Folge
Speaker0: über Gas, Pedal und Bremse, dass es bei Frauen eben viel dazu führt,
Speaker0: dass sie auf der Bremse stehen.
Speaker0: Nämlich zum Beispiel ein Mental Load, ein Mental Overload für uns Frauen,
Speaker0: weil wir so viel zu tun haben, weil wir so viele Dinge im Kopf haben,
Speaker0: an die wir gleichzeitig denken.
Speaker0: Wir Frauen sind auch an vielen Stellen, also A, dazu hingerzogen worden,
Speaker0: aber B, auch irgendwo von unserem Gehirn her, dazu in der Lage,
Speaker0: das heißt nicht, dass es gut ist, aber wir sind dazu in der Lage zu multitasken.
Speaker0: Und das ist eigentlich total bescheuert, weil wir damit echt 28 Tabs aufmachen
Speaker0: und man sagt immer so jokingly, ich weiß nicht, ob ihr dazu die Videos kennt,
Speaker0: dass Männer nicht dazu in der Lage sind, mehrere Tasks gleichzeitig zu machen.
Speaker0: Also das ist ja tatsächlich so, dass Männer nicht so gut mehrere Sachen gleichzeitig
Speaker0: können. Es ist grundsätzlich gar nicht gut fürs Gehirn, viele Sachen gleichzeitig zu machen.
Speaker0: Für Männer scheint das aber von dem Aufbau des Gehirns, also das ist ja nicht
Speaker0: anders aufgebaut, aber es ist auf jeden Fall anders gesteuert,
Speaker0: auch da wieder, wenn wir mal so zurückgehen zu...
Speaker0: Der Steinzeit und so weiter. Wir Frauen mussten einfach auch viele Sachen gleichzeitig
Speaker0: machen. Männer waren sehr konzentriert
Speaker0: auf eine Sache. Und das war im Zweifelsfall die Jagd zum Beispiel.
Speaker0: Und deswegen machen wir Frauen das oft, dass wir viele Dinge gleichzeitig aufmachen
Speaker0: in unserem Kopf. Viele Sachen multitasken und gleichzeitig machen.
Speaker0: Und dadurch kommt es oft dazu, dass unser Kopf auch einfach ein bisschen überfüllt
Speaker0: ist. Wegen Überfüllung geschlossen.
Speaker0: Und das ist ein klassisches, ein ganz, ganz klassisches Symptom von Bremspedal.
Speaker0: Weil falls ihr oder falls du die Folge nicht kennst, hört ihr super gerne die
Speaker0: Folge zu Gas, Pedal und Bremse an, was das Thema sexuelle Lust angeht.
Speaker0: Und dadurch, dass wir Frauen eben oft uns selber auf der Bremse stehen und all
Speaker0: das, was wir zum Beispiel zu tun haben, in unserem Kopf umherschwirrt und wir
Speaker0: deswegen uns überhaupt nicht auf den Körper einlassen können,
Speaker0: wir gar nicht aus diesem Kopf rauskommen und so in den Körper rein droppen und
Speaker0: sagen können, okay, cool,
Speaker0: jetzt Sexualität, jetzt Intimität.
Speaker0: Jetzt körperliche Nähe, ist es eben dann oft so, dass wir dann sagen,
Speaker0: nee, habe ich heute keine Lust zu.
Speaker0: Bin ich zu müde zu? Bin ich zu überfordert zu gerade? Mein Kopf ist gerade voll,
Speaker0: ich kann mich gerade nicht fallen lassen.
Speaker0: Und für Männer, dadurch, dass die auch oftmals eben ein Single-Task im Kopf
Speaker0: haben, was die abarbeiten und dann das nächste kommt, da kommt zwischendurch
Speaker0: eben zum Beispiel auch mal, hey, jetzt hätte ich gerade Lust auf Sex.
Speaker0: Da ist das Gaspedal und Bremse natürlich auch, spielt eine Rolle.
Speaker0: Und auch bei Männern können viele Sachen auf der Bremse stehen und auch das Gaspedal auslösen.
Speaker0: Nur, was ich so beobachte und was, glaube ich, auch viele Paare von sich aus
Speaker0: oder auch von Freunden kennen, ist dieses klassische Ding von,
Speaker0: die Frau hat eben so viele Sachen im Kopf oder so viele Sachen auch über den Tag gemacht.
Speaker0: Dass Lust da wenig Raum hat und wenig Platz hat.
Speaker0: Und das führt dann eben oft dazu, dass der Mann sagt, hey, ich würde gern mal
Speaker0: wieder. Und die Frau sagt, nee, da habe ich gar keine Lust zu.
Speaker0: Und jetzt sind wir an so einer Stelle, die total wichtig ist für eine Partnerschaft,
Speaker0: weil auch das kenne ich von Erzählungen und habe ich sicherlich auch schon selber
Speaker0: gemacht, dass du dann irgendwie in so ein Ding gehst von, dann machen wir den Sex halt ihm zuliebe.
Speaker0: Und ich habe das auch bei so vielen Frauen gelesen, die von ihren Erfahrungen
Speaker0: erzählen in der Sexualität und dann einfach sagen, ja, und dann habe ich Sex,
Speaker0: weil ich irgendwie denke, es gehört ja dazu.
Speaker0: Es ist ja ein Teil von der Partnerschaft, er will so gern.
Speaker0: Und ich habe vielleicht schon gestern, vorgestern, letzte Woche oder vor zwei
Speaker0: Monaten gesagt, ich habe keine Lust.
Speaker0: Und irgendwann fühlt es sich total doof an, das immer wieder zu sagen.
Speaker0: Und es macht ja auch was, zwischenmenschlich den anderen abzulehnen.
Speaker0: Und das ist, glaube ich, etwas, wo wir oft als Frauen tendenziell eher noch
Speaker0: so da sind, ja klar, also natürlich darfst du das sagen, dass du keine Lust
Speaker0: hast und das solltet ihr auch besprechen miteinander. Und da gibt es auch andere Wege.
Speaker0: Das ist ja auch genau das, was ich immer gerne mitgebe und was ja auch ein ganz
Speaker0: großer Teil dessen ist, was ich verändern möchte in der Dynamik zwischen Männern und Frauen.
Speaker0: Dass es eben auch Wege gibt, diese Lust wieder aufleben zu lassen.
Speaker0: Aber es ist dann eben oft so dieses Ding von.
Speaker0: Ablehnung fühlt sich halt auch so scheiße an, also den anderen abzulehnen, weil ...
Speaker0: Ja, ich weiß nicht, jeder, der, glaube ich, selber mal abgelehnt wurde vom Partner
Speaker0: und das ist ja nicht immer persönlich zu nehmen, manchmal sind es ja auch einfach
Speaker0: Umstände, der andere ist vielleicht wirklich total müde, kann heute nicht,
Speaker0: möchte heute nicht, wie auch immer, aber trotzdem fühlt es sich immer ein Stück weit persönlich an.
Speaker0: Und wir fragen uns dann auch als Frauen, also ich weiß nicht,
Speaker0: wie das passiert ist, aber wenn du als Frau abgelehnt wirst von deinem Partner,
Speaker0: weil der sagt, ich möchte heute keinen Sex oder ich möchte heute auch,
Speaker0: keine Ahnung, ich möchte nicht kuscheln, ich möchte dich nicht küssen, wie auch immer.
Speaker0: Vielleicht weißt du vom Kopf her, der ist müde, der hat einen langen Tag, was auch immer.
Speaker0: Und trotzdem schwingt dein Gefühl mit von, mag der mich nicht mehr,
Speaker0: findet der mich nicht mehr attraktiv, bringe ich es nicht mehr für ihn,
Speaker0: wie auch immer. Also dieses abgelehnt werden ist halt auch total schwierig,
Speaker0: weil es immer was macht in der Paardynamik.
Speaker0: Aber das ist nochmal ein eigenes Thema für sich.
Speaker0: Und genauso doof fühlt es sich aber an, der Ablehnende zu sein,
Speaker0: weil wir ja immer auch irgendwo wissen, dass wir den anderen damit auch ein
Speaker0: Stück weit verletzen oder ein Stück weit einen kleinen Anlass zum Zweifel geben.
Speaker0: Warum will sie das jetzt nicht war ne vielleicht ist
Speaker0: es bei vielen schon so normalität geworden dann einfach zu sagen ich will nicht
Speaker0: ich kann nicht ich möchte heute nicht ich habe keine lust manche sagen
Speaker0: dann vielleicht auch sachen die überhaupt nicht wahr sind wie ich habe heute kopfschmerzen
Speaker0: der klassiker ich kenne das auch schon dass frauen dann sagen ich habe meine
Speaker0: tage wo sie sie vielleicht gar nicht haben ja also nach dem motto es liegt an
Speaker0: den äußeren umständen hat nichts mit dir zu tun schatz war ganz davon ab dass
Speaker0: man natürlich auch während seiner tage wundervoll sex haben kann aber das ist
Speaker0: nochmal auch wieder ein anderes thema.
Speaker0: Nur es ist dann ein bisschen leichter sozusagen, es auf außen zu schieben,
Speaker0: anstatt einfach zu sagen, hey, ich habe keine Lust, ich fühle das einfach gerade nicht.
Speaker0: Und das fühlt sich halt auch einfach doof an, selbst wenn wir dann einfach,
Speaker0: also das ist dann so ein Zwiespalt von, ich will da auch mir treu bleiben und
Speaker0: sagen, ich fühle das gerade nicht.
Speaker0: Auf der anderen Seite fühlt sie sich aber auch total doof, an den anderen abzulehnen
Speaker0: und ihm damit irgendwie so ein bisschen das ins Gesicht zu klatschen.
Speaker0: Und dann passiert eben oft das Ding, dass dann einer von den beiden Partnern,
Speaker0: und wie gesagt, das ist mal mein Beispiel, wo ich sage, das ist dann auch häufiger
Speaker0: mal die Frau, dass sie dann eben sagt, okay, komm, dann haben wir eben heute mal Sex.
Speaker0: Weil wir jetzt schon länger nicht hatten, weil ich schon, weiß nicht,
Speaker0: wie oft abgewiesen habe, weil ich eigentlich auch denke, dass es schön ist und dazugehört.
Speaker0: Und ich weiß nicht, ob dir das auch so geht, aber oft passiert dann Folgendes,
Speaker0: dass du dann sozusagen erst denkst, ich weiß gar nicht, ob ich wirklich will.
Speaker0: Manchmal ist es ja noch nicht mal so, dass man dann wirklich was sagt,
Speaker0: sondern man stoppt halt einfach nicht.
Speaker0: Also jetzt nehmen wir mal an, der Partner fängt irgendwie an,
Speaker0: dich verführen zu wollen oder dich anzufassen.
Speaker0: Und du denkst innerlich, ich habe eigentlich gar keine Lust.
Speaker0: Oder ich bin eigentlich unfassbar müde, eigentlich möchte ich gern schlafen.
Speaker0: Aber du sagst dann nichts und es bleibt einfach so stehen und geht dann weiter
Speaker0: und irgendwann fühlst du ah,
Speaker0: oh doch, wenn du mich jetzt so berührst dann können wir vielleicht doch dann
Speaker0: fühlt es sich plötzlich gut an obwohl es eigentlich ein ich bin so müde war zum Beispiel.
Speaker0: Und das finde ich ganz spannend weil das dann tatsächlich auch viele Frauen
Speaker0: berichten dass wenn sie erst mal Weil wenn sie dann erst mal Sex haben,
Speaker0: wenn sie dann erst mal sozusagen über diesen, sag ich mal, müden Punkt rüber sind,
Speaker0: dass sie dann denken, oh, das ist total schön.
Speaker0: Und wenn du mittendrin dabei bist, denkst du ja auch nicht, oh,
Speaker0: wir müssen ja jetzt dringend mal schlafen, weil es ist ja nur noch kurz,
Speaker0: bis wir morgen wieder aufstehen müssen oder was weiß ich. Sondern wenn du drin bist, bist du drinnen.
Speaker0: Wenn du dann immer noch so sehr in deinem Kopf bist, das ist wieder ein anderes
Speaker0: Thema. Machen wir nochmal wieder ein anderes Thema auf.
Speaker0: Dann kommt es eben oft so dazu, ja, okay, eigentlich finde ich es cool,
Speaker0: eigentlich finde ich es geil, eigentlich tönt es mich auch an,
Speaker0: eigentlich bin ich jetzt gerade auch erregt, jetzt merke ich, dass ich Lust habe.
Speaker0: Aber diese Lust kommt nicht zuvor, diese Lust ist nicht irgendwie vorher da,
Speaker0: diese Lust ist nicht, du hättest von dir aus nicht initiiert,
Speaker0: den Sex zu haben zum Beispiel.
Speaker0: Und das ist zum Beispiel was, was ich auch ganz viel erlebt habe,
Speaker0: dass ich immer mir gewünscht habe, dass meine Lust einfach schon mal so da ist.
Speaker0: Also, dass ich die von mir aus auch fühle, wie zum Beispiel zu Beginn einer
Speaker0: Partnerschaft oder wie ich das jetzt zum Beispiel erlebe, dass ich mir denke, dieses Gefühl zu haben,
Speaker0: Sex zu initiieren zum Beispiel oder zumindest das Gefühl zu haben, ich könnte jetzt.
Speaker0: Weil Sex nur ihm zuliebe, wenn wir das jetzt mal so ganz platt runterbrechen,
Speaker0: da ist ja irgendwie so eine Vorstellung drin von, wir müssen, wir sollten mal wieder.
Speaker0: Er will aber ständig oder er will viel häufiger als ich oder er will,
Speaker0: wenn es nach mir gehen würde, könnten wir auch monatelang nicht haben, ist okay. Und ich...
Speaker0: Ich lehne mich jetzt mal so weit aus dem Fenster, dass ich sage,
Speaker0: ich glaube, dass viel zu viele Frauen sich damit total arrangieren,
Speaker0: dass es eben so ist, dass sie dann eben lange keine Lust mehr haben und dass
Speaker0: sie dann, wenn sie den Sex haben, vielleicht auch mal ihm zuliebe haben.
Speaker0: Und ich glaube, da draußen gibt es auch ganz viele, die dann Sex ihnen zuliebe
Speaker0: haben und selber gar keinen Spaß daran haben.
Speaker0: Also wenn ich mitkriege, wie viele Frauen nach wie vor ihren Orgasmus zum Beispiel
Speaker0: faken, wie viele Männer nach wie vor gar nicht genau wissen,
Speaker0: wie sozusagen Frau überhaupt funktioniert, weil die meisten Frauen gar nicht
Speaker0: wissen, wie sie überhaupt körperlich ticken und das noch gar nicht richtig rausgefunden haben.
Speaker0: Also das ist ja alleine crazy, wenn ich mir überlege, was ich im letzten Jahr
Speaker0: über mich körperlich herausgefunden habe, wo ich gedacht habe,
Speaker0: Claudia, wie kann es denn sein, dass du so viele Jahre deines Lebens damit verbracht hast,
Speaker0: Sex zu haben, aber nie wirklich zu wissen,
Speaker0: wie bist du eigentlich genau aufgebaut, wo ist eigentlich wer.
Speaker0: Ich meine, ja, ich wusste, wo meine Gliedeure ist und ich wusste,
Speaker0: wo mein G-Spot ist. Ja, so weit sind wir schon.
Speaker0: Aber trotzdem gab es noch so viele Feinheiten, alleine in der Anatomie von uns
Speaker0: Frauen, die mir nicht bekannt waren.
Speaker0: Wo ich gedacht habe, krass, ich würde jetzt nicht behaupten,
Speaker0: dass ich nicht gut aufgeklärt bin oder dass ich nicht gut Bescheid wusste.
Speaker0: Und im Nachhinein so viel erfahren habe, was mir zum Beispiel während meiner
Speaker0: drei Geburten total geholfen hätte. Also auch das total crazy.
Speaker0: Aber auch wieder nächstes Thema.
Speaker0: Und deswegen gehe ich auch davon aus, dass es ganz viele Frauen gibt,
Speaker0: die Sex ihm zuliebe haben und den selber nicht wirklich genießen können.
Speaker0: Weil dann eben, und das, was ich eben angesprochen habe, doch der Kopf noch anbleibt.
Speaker0: Und der Kopf ist noch bei, in sechs Stunden müssen wir wieder aufstehen.
Speaker0: Oder der Kopf ist noch bei, habe ich jetzt das Licht ausgemacht bei unserem Sohn im Zipper?
Speaker0: Oder was gibt es eigentlich morgen zu essen? Ich glaube, ich muss noch einkaufen.
Speaker0: Oder dieser Klassiker, wenn man in die Decke startet und sagt,
Speaker0: ich glaube, hier muss mal wieder gestrichen werden.
Speaker0: Also das sind ja alles so Sachen, so ha, ha, ha, ja, ist ein bisschen witzig,
Speaker0: aber eigentlich ja überhaupt nicht witzig.
Speaker0: Und wenn...
Speaker0: Wenn Paare in so einer Situation sind, wo es wirklich dazu kommt,
Speaker0: dass es dann Sex nur ihm zuliebe gibt oder zumindest schon mal so initiiert wird,
Speaker0: dann wäre es ein Punkt, finde ich, wo man sich Gedanken machen darf,
Speaker0: wie kann man das wieder in Gleichgewicht bringen.
Speaker0: Weil natürlich gibt es nie, glaube ich, den Moment, wo beide immer zur gleichen Zeit Lust haben.
Speaker0: Ja, kann ja sein, dass der eine mal morgens Lust hat und der andere hat eher abends Lust, ja.
Speaker0: Oder der eine hat einfach grundsätzlich mehr Sex-Drive als der andere.
Speaker0: Also ich glaube, man kommt nicht auf so eine hundertprozentige,
Speaker0: wir sind immer genau zur gleichen Zeit, haben wir Lust auf Sexualität.
Speaker0: Aber ich glaube, die Schnittmenge darf schon recht groß sein.
Speaker0: Und ich glaube, das kann auch jeder ganz gut selber einschätzen.
Speaker0: Ist das noch eine normale Schnittmenge?
Speaker0: Oder sind wir an einem Punkt, wo, keine Ahnung, in 80 oder 90 Prozent der Fällen
Speaker0: die Frau sagt, ich will nicht.
Speaker0: Oder in 90 Prozent der Fällen immer der Mann initiiert und nie die Frau.
Speaker0: Was ja auch grundsätzlich nicht verkehrt ist, wenn beide damit total fein sind.
Speaker0: Aber auch da dürfen wir uns immer wieder bewusst machen, wenn immer einer initiiert,
Speaker0: und der wird in 80 oder 90 Prozent der Fällen abgelehnt, dann fühlt es sich
Speaker0: irgendwann an wie Betteln oder wie so ein Bitch-Steller.
Speaker0: Also da müssen wir uns ja auch immer mal wieder in die andere Position hineinversetzen.
Speaker0: Und ich glaube, daher kommt oft eben auch dieses Gefühl von,
Speaker0: dann haben wir halt jetzt Sex.
Speaker0: Weil ich kann nicht, will nicht schon wieder Nein sagen.
Speaker0: Und in meiner Welt geht es überhaupt nicht darum, wie oft du Sex hast oder wie
Speaker0: oft ihr als Paar Sex habt. Das dürft ihr untereinander klar machen.
Speaker0: Ich finde es nur dann schwierig, wenn einer immer häufiger möchte als der andere
Speaker0: und sozusagen in dieser Paardynamik dadurch etwas passiert.
Speaker0: Und was dadurch passiert, ist in ganz vielen Fällen, dass sich Paare dadurch
Speaker0: ein bisschen voneinander entfernen.
Speaker0: Weil es macht etwas mit jemandem, wenn er immer abgelehnt wird.
Speaker0: Es macht auch etwas mit jemandem, wenn sich jemand immer bedrängt fühlt und das Gefühl hat,
Speaker0: den ganzen Tag will der mir an den Arsch und der krabbelt mich immer an,
Speaker0: weil der immer nur an Sex denkt und ich hier gar nicht irgendwas machen kann,
Speaker0: ohne dass der da sofort mir das Gefühl gibt, jetzt müssen wir mal wieder durch die Betten turnen.
Speaker0: Und ich glaube, dass das für beide Seiten problematisch ist, das eine und das andere.
Speaker0: Also dieses sich total unter Druck gesetzt fühlen, ist absolut problematisch.
Speaker0: Dass immer abgelehnt werden, ist in meiner Welt absolut problematisch.
Speaker0: Und ich finde es so wichtig, sich da die Frage zu stellen,
Speaker0: wie geht es, dass wir nicht Sex nur dem einen zuliebe haben,
Speaker0: nämlich dem, der einfach mehr Sex-Drive jetzt gerade hat, sondern wie geht es,
Speaker0: dass wir A, den Sex, den wir haben, verbessern, also die Qualität über Quantität,
Speaker0: das grundsätzliche Thema, und B, vor allem, wie geht es, dass Lust wieder da ist?
Speaker0: Jetzt kann man natürlich auch diskutieren und sagen, bei uns war das von Anfang
Speaker0: an so, einer hatte nie Lust, der andere hatte immer Lust oder einer hat deutlich
Speaker0: weniger Lust als der andere.
Speaker0: Und dann bringt es auch nichts, sozusagen wieder da anzuknüpfen,
Speaker0: wo man mal war, weil es noch nie gleichbedeutend war.
Speaker0: Und ich glaube halt auch, dass wir Frauen wahnsinnig lustvolle Wesen sind.
Speaker0: Und ich glaube gar nicht, dass so eine, wir Männer wollen immer mehr Sex als
Speaker0: Frauen, dass das jetzt per se stimmt.
Speaker0: Das kann ich mir, also das glaube ich gar nicht mal so sehr.
Speaker0: Da bin ich jetzt, das ist jetzt einfach meine ganz persönliche Meinung,
Speaker0: das glaube ich gar nicht so sehr. Ich glaube, dass wir Frauen uns wahnsinnig
Speaker0: doll beeinflussen lassen durch das, was zum Beispiel durch unseren Kopf geht.
Speaker0: Und dass das unsere Lust massiv beeinflusst und wir nicht gelernt haben,
Speaker0: und der ist mir ganz wichtig, wir nicht gelernt haben, die Lust in unserem Körper zu kultivieren.
Speaker0: Und vielleicht ist das für Männer ein Stück weit leichter, an ihre Lust zu kommen
Speaker0: und die Lust für sich auch mehr so als natürlichen Trieb, wie das ja viele immer sagen, sehen.
Speaker0: Und dadurch irgendwie dieses Bild entsteht, ja Männer wollen ja einfach häufiger
Speaker0: und Männer müssen ja auch mehr und was weiß ich.
Speaker0: In meiner Welt ist es einfach nur ein Ding von, dass wir Frauen wahnsinnig viel
Speaker0: über unsere eigentlich sehr natürliche und sehr authentische sexuelle Lust drüberlegen.
Speaker0: Und das ist in meiner Welt ganz, ganz viel to do und ganz viel den Kopf bei anderen haben.
Speaker0: Ich würde zum Beispiel von mir behaupten, ich bin gar kein Mensch,
Speaker0: der sich, also ich bin jemand, der einen sehr gesunden Egoismus hat.
Speaker0: Also ich kann mich gut um mich selber kümmern.
Speaker0: Und trotzdem, als Mutter ist immer mein Kopf bei, okay, geht es da allen gut, ist alles fein?
Speaker0: Und das lag immer drüber.
Speaker0: Und ich wusste einfach nicht, wie ich in meinem Körper Lust aktiviere,
Speaker0: wo ich die überhaupt herhole.
Speaker0: Ich habe immer gedacht, die Lust kommt ja von meinem Partner,
Speaker0: also habe ich Bock auf den,
Speaker0: finde ich den anziehen, finde ich den attraktiv, ist das, was er sagt,
Speaker0: wie er sich verhält, was er jetzt gerade macht, turnt mich das an oder turnt mich das ab.
Speaker0: Und sobald er irgendwas Falsches gesagt oder gemacht oder getan hat,
Speaker0: war bei mir so, nee, jetzt zerrofen, aus hier, ja.
Speaker0: Und zu lernen, dass Lust in mir entsteht und dass das nur mit mir zu tun hat
Speaker0: in erster Linie und der Partner ein wunderschönes, neues Add-on ist,
Speaker0: das ist was, was ich tatsächlich wirklich erst im letzten Jahr gelernt habe.
Speaker0: Und da ist es mir so wichtig, dass wir Frauen...
Speaker0: Uns erlauben, an diese natürliche Lust zu kommen, weil, wie ich das schon so
Speaker0: oft hier gesagt habe, das nicht nur damit zu tun hat, dass du dann geilen Sex
Speaker0: mit deinem Partner hast, weil darum, das ist nicht das Wichtigste,
Speaker0: sondern das Wichtigste in meiner Welt ist a, dass ihr Intimität habt, dass ihr euch nahe seid,
Speaker0: dass du dir nahe bist, weil das, was Lust mit uns macht und was Sexualität und
Speaker0: Intimität mit uns macht, ist, dass es dich näher zu dir bringt,
Speaker0: weil du deinen Körper kennenlernst, weil du dich spürst, weil du bei dir bist
Speaker0: und weil du nicht immer nur im Kopf bist,
Speaker0: sondern endlich wieder dich fühlst.
Speaker0: Und ich glaube, das ist das Geile und Entscheidende, um das es geht.
Speaker0: Und gar nicht darum, wie sie, ja, jetzt so viele Frauen, die wahrscheinlich
Speaker0: sagen, ja komm, ich kann aber tendenziell, können die auch auf Sex verzichten
Speaker0: oder könnte, mein Gott, dann haben wir halt wenig Sex oder dann haben wir halt
Speaker0: nur einmal im Monat oder einmal in allen zwei, drei Monaten oder alle fünf oder
Speaker0: sechs Monate, wie auch immer.
Speaker0: Ist ja fein für mich. Da sind wir so oft dabei, uns damit einfach zu arrangieren.
Speaker0: Nur ich sage dir das aus meiner eigenen Erfahrung, sexuelle Lust,
Speaker0: diese Lebensfreude-Energie, die durch das Sakralchakra, durch die sexuelle Energie
Speaker0: in uns geweckt wird, die hilft dir in so vielen anderen Bereichen deines Lebens.
Speaker0: Das ist einfach eine Energie, die gibt dir Power.
Speaker0: Und wenn du darauf verzichtest und sagst einfach, ich bin einfach nicht so,
Speaker0: ich habe nicht so viel Lust, ich spüre es einfach nicht, dann gibst du dich
Speaker0: mit etwas zu Recht, oder dann, ja, dann gibst du dich mit etwas zufrieden.
Speaker0: Was eigentlich nur draufgelegt ist von der Gesellschaft, von deinen Beliefs,
Speaker0: von deinen Glaubenssätzen, von deinen To-Dos, von allem, was in deinem Kopf so abgeht.
Speaker0: Und das ist wie ein Ballast, das ist wie ein Rucksack, den du die ganze Zeit mit dir rumschleppst.
Speaker0: Ja, das ist so, als wenn du sagen würdest, ich habe einfach nicht so Bock zu
Speaker0: laufen. Aber jedes Mal, wenn du irgendwo längst läufst, hast du halt irgendwie
Speaker0: 14 Kilo Steine in deinem Rucksack dabei. und wunderst dich, warum du wenig Bock
Speaker0: hast zu laufen, weil es halt fürchterlich anstrengend ist, wenn du läufst.
Speaker0: Und dann kannst du mal sagen, ja, warte mal, nimm doch mal die scheiß Steine
Speaker0: da hinten raus. Dann kannst du halt auch laufen irgendwie und hast Spaß da dran.
Speaker0: Und weiß nicht, spazierst durch den Sonnenschein und denkst dir,
Speaker0: das ist aber schön. Und das ist so ein bisschen das, was wir tun,
Speaker0: viele Frauen, dass wir es einfach als ganz normal ansehen, dass wir nicht so
Speaker0: viel Lust haben. Und dass wir dann sagen, ja, das ist eben so.
Speaker0: Nee, das ist eben eigentlich nicht so. Ich glaube, dass wir tatsächlich genau
Speaker0: die gleiche Art von Intimität, Sexualität haben, die die Männer auch haben.
Speaker0: Deswegen ist ja auch oft so, dass wenn wir ganz frisch verliebt sind,
Speaker0: dass dann die Intensität, die Häufigkeit von Sexualität viel,
Speaker0: viel höher ist als später in der Beziehung.
Speaker0: Weil dann kommt irgendwann dieses, ich packe einfach mal meine ganzen scheiß
Speaker0: Steine dahin in den Rucksack rein.
Speaker0: Meine ganzen To-dos und alles, was ich meine, was ich übernehmen muss.
Speaker0: Genau. Und deswegen ist das so ein bisschen mein...
Speaker0: Meine Idee dahinter, dass wir uns erstmal überhaupt gar nicht damit zufrieden
Speaker0: geben mit diesem, das ist eben so,
Speaker0: sondern mal in Frage stellen, wie komme ich denn wieder an meine natürliche
Speaker0: Lust, weil es geht nicht darum, so zu tun, als hättest du Bock oder so irgendwie,
Speaker0: was muss ich jetzt machen, damit ich mich irgendwie,
Speaker0: keine Ahnung, sexy und unwiderstehlich finde und ich muss mich jetzt in heiße
Speaker0: Dissus schmeißen und keine Ahnung was.
Speaker0: Das ist überhaupt nicht das Thema, sondern es geht mir darum,
Speaker0: dass du das wiederfindest, was eigentlich schon lange in dir ist.
Speaker0: Und diese, ich wage zu behaupten, dass diese sexuelle Energie in jeder Frau
Speaker0: ist und dass die auch total wichtig ist und dass die total gesund ist für uns und dass es etwas ist,
Speaker0: was wir tatsächlich auch ausleben dürfen und auch sollten.
Speaker0: Ich könnte noch ein paar Folgen machen zum Thema,
Speaker0: was passiert, wenn du sexuelle Energie grundsätzlich unterdrückst und was für
Speaker0: krasse Scheiße in der Gesellschaft dadurch passiert,
Speaker0: weil wir alle ständig sexuelle Energien unterdrücken und dadurch der übelste
Speaker0: Scheiß in meiner Welt in der Gesellschaft passiert.
Speaker0: Und ich glaube, dass sexuelle Energie dazu da ist, auch ausgelebt zu werden.
Speaker0: Und zwar auf eine gesunde Art und Weise.
Speaker0: Und das wäre Intimität, Nähe und in einer Partnerschaft.
Speaker0: In meiner Welt wäre das eine gesunde Art, das auszuleben. Kannst du auch über
Speaker0: Tantra oder was weiß ich was machen. Gibt ja noch andere Arten.
Speaker0: Wenn du zum Beispiel auch Single bist. Also ich meine, Self-Pleasure ist auch
Speaker0: wunderschön. Aber auch über Tantra oder keine Ahnung was. Es gibt ganz viele gesunde Wege.
Speaker0: Ich meine nur halt keine ungesunden Wege, wo es irgendwie über Druck,
Speaker0: Gewalt oder Sonstiges geht.
Speaker0: Aber das ist auch wieder nochmal ein ganz eigenes Thema.
Speaker0: Kommt irgendwie immer vom Stöckchen auf, wie sagt man, Steinchen auf Stöckchen, egal.
Speaker0: Also, Sex nur ihm zuliebe. In meiner Welt wäre das mal, wenn du das jemals gemacht
Speaker0: hast oder häufiger machst, dann wirklich mal zu überlegen, hey,
Speaker0: wie kann ich an meine ganz persönliche Lust kommen?
Speaker0: Und das ist ja auch genau das, was ich einfach immer ganz oft,
Speaker0: ja, was ich hier erzähle und was ich auch auf Social Media und so immer wieder mitgebe,
Speaker0: dass das etwas ist, was du in dir kultivieren darfst und dass du das in der
Speaker0: Hand hältst und dass du da drankommen kannst, völlig unabhängig vom Partner,
Speaker0: weil das einfach in dir ist und du lediglich lernen darfst, diese Energie zu
Speaker0: aktivieren und zu leben und zu vergrößern und dich da reinzugeben.
Speaker0: Und ich sage dir, wenn du das einmal machst, ich schwöre dir.
Speaker0: Das macht scheiße süchtig, also das ist auf eine gute Art und Weise süchtig,
Speaker0: weil du in deine, wie so ein Energiezentrum reinpiekst und merkst,
Speaker0: oh, da ist meine Energie.
Speaker0: Also wenn du das Gefühl hast, ich bin oft zu müde abends, ich schaffe einfach
Speaker0: nicht mehr, ich bin einfach durch.
Speaker0: Lass dir von mir gesagt sein, wirklich aus eigener Erfahrung,
Speaker0: ich habe drei kleine Kinder alleine.
Speaker0: Das ist nicht, jetzt mal unabhängig davon, wenn die ganz, ganz klein sind und
Speaker0: einfach noch nicht durchschlafen und so, okay, definitiv kann man das auch dann da drauf schieben.
Speaker0: Und das ist auch einfach dann so, dass einfach Schlafmangel da eine riesige Rolle spielt.
Speaker0: Aber auch sonst, wenn die dann größer sind und schlafen und du trotzdem das
Speaker0: Gefühl hast, du bist abends einfach so platt und hast das Gefühl.
Speaker0: Dann kann das auch sehr gut damit zusammenhängen, dass diese Energie einfach
Speaker0: dich nicht durch den Tag tragen kann.
Speaker0: Und wenn du dann noch merkst, ja, ich habe auch nicht wirklich Lust,
Speaker0: dann hat das definitiv miteinander zu tun.
Speaker0: Ich kann dir das nur, wie gesagt, da sagen. es kommt so viel Power,
Speaker0: Energie und Wumms zurück, wenn du das wieder zulässt.
Speaker0: Also genau, hör dir dazu gerne nochmal ein paar Folgen von mir an und guck auf
Speaker0: Social Media und lass dich da einfach so ein bisschen mitnehmen, dass es geht,
Speaker0: dieses natürliche Wollen wieder zu haben, Dieses natürliche,
Speaker0: ich möchte meinem Partner auch nah sein und ich möchte auch Sexualität und ich
Speaker0: möchte diese Lust wieder spüren, ich möchte immer wieder heiß sein aufeinander, ja.
Speaker0: Wie geil war dieses Gefühl, wenn du dich daran erinnerst, zu Beginn einer Partnerschaft,
Speaker0: so das Gefühl zu haben, so, oh, will den einfach ausziehen.
Speaker0: Und wie gesagt, das gibt dir so, so viel Energie wieder, das hat nicht nur für
Speaker0: deine Intimität und für deine Partnerschaft einen riesengroßen Bonus.
Speaker0: In diesem Sinne wünsche ich euch eine ganz wunderschöne Woche.
Speaker0: Wir hören uns hier nächste Woche wieder. Mach's gut. Ciao, ciao.
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