#36 Die Wahrheit über Frauen in der männlichen Energie
Shownotes
Ich war lange die Frau, die ALLES im Griff hatte. Ich habe immer abgeliefert und alle haben anerkennend gefragt „Wie machst du das eigentlich alles?“. Es gab und gibt diesen Teil in mir, der schon stolz darauf ist so eine Performancequeen zu sein. Desto schwieriger die Challenge war, die ich allein gemeistert hab, desto zufriedener war ich mit mir. Und gleichzeitig war da diese leise Wahrheit: Ich wollte nicht mehr stark sein. Hatte aber niemanden an den ich die Last abgeben konnte.
Denn wenn du das Gefühl hast, dass es niemand anderes tut, dann bleibst du genau da drin hängen. Genau das ist die Wahrheit über Frauen in der männlichen Energie. Die meisten sind nicht dort, weil sie es so sehr lieben und unbedingt die Anerkennung wollen, sondern weil sie das Gefühl haben, dass es sonst gar keiner tut. Der Wendepunkt war für mich nicht, noch mehr im Griff zu haben, sondern mir einzugestehen, dass ich es nicht mehr schaffe bzw. schaffen will. In dieser Folge geht es genau darum. Was wirklich hinter dieser „Stärke“ steckt und warum der Weg raus nicht über noch mehr Tun führt, sondern über etwas, das sich erstmal alles andere als bequem anfühlt.
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Transkript anzeigen
Speaker0: Herzlich Willkommen zu dieser neuen Folge von Pleasure. So schön,
Speaker0: dass du wieder hier bist und deinen Weg zurück in deine Weiblichkeit und in
Speaker0: deinen Körper und in deine Lust finden möchtest.
Speaker0: Denn das ist genau das, was ich hier bei Pleasure tue.
Speaker0: Und heute möchte ich mit dir total gerne über die Wahrheit sprechen,
Speaker0: über Frauen in der männlichen Energie. Und lass mich dir sagen,
Speaker0: ich glaube, ich war eine von denen, die ganz vorne mit dabei war in der männlichen
Speaker0: Energie. Also lass uns direkt rein starten.
Speaker0: Wenn ich so zurückdenke an meine Zeit in dieser männlichen Energie,
Speaker0: dann würde ich behaupten, ich war ein Großteil meines Lebens in der männlichen Energie.
Speaker0: Ich habe sehr schnell und sehr früh gelernt, dass ich über Leistung Anerkennung
Speaker0: bekomme, was erstmal grundsätzlich nichts Schlimmes ist. Unser Schulsystem ist
Speaker0: so aufgebaut und unsere ganze Gesellschaft ist so aufgebaut.
Speaker0: So dieses, je mehr du machst, je mehr du leistest, je mehr du dich anstrengst,
Speaker0: desto eher wird das honoriert.
Speaker0: Und ich habe in dieser ganzen Zeit der Schullaufbahn und der Universität und
Speaker0: auch dann, als ich angefangen habe zu arbeiten, immer so das Gefühl gehabt,
Speaker0: ich leiste besonders viel, ich mache es besonders gut und strenge mich besonders an.
Speaker0: Das heißt nicht, dass ich immer an allem besonders gut war, aber ich habe mich
Speaker0: immer besonders viel angestrengt.
Speaker0: Und dann habe ich am Ende des Tages in den Sachen, die mir dann auch lagen,
Speaker0: also so zum Thema in der Uni und nachher auch in meinem Berufsleben,
Speaker0: da habe ich schon das Gefühl gehabt, dass es honoriert wurde.
Speaker0: Ich bin nach der Universität auf eine Journalistenschule gegangen und habe dann
Speaker0: relativ schnell angefangen, als Journalistin zu arbeiten.
Speaker0: Zuerst bei RTL und später dann auch bei den Öffentlich-Rechtlichen beim NDR.
Speaker0: Und ich habe da auch vor allen Dingen in dieser Phase als Journalistin krass
Speaker0: doll gelernt, dass ich mich mehr anstrengen muss, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Warum?
Speaker0: Weil das System total krass so war. Also weil ich besonders in meiner Zeit als
Speaker0: freie Journalistin, was ein Großteil der Zeit war,
Speaker0: also ich habe für die Sender gearbeitet und auch direkt in dem Sender selber,
Speaker0: aber einen Großteil der Zeit sozusagen auf eigene Rechnung.
Speaker0: Und dann war es natürlich so, je mehr ich gearbeitet habe, je mehr Tage ich
Speaker0: gearbeitet habe, desto mehr Geld habe ich verdient.
Speaker0: Ich hatte dann eine Zeit lang auch eine Festanstellung, aber auch da war natürlich
Speaker0: so, je mehr ich mich anstrenge und es dann gut und schnell mache,
Speaker0: dann wird das natürlich honoriert im Sinne von, hey, das hast du toll gemacht,
Speaker0: du kriegst morgen noch einen größeren Auftrag, etc.
Speaker0: Und ich bin so jemand, stelle mir eine Herausforderung und sage mir noch dazu,
Speaker0: dass sie schwierig ist und ich springe da drauf.
Speaker0: Ja, also das kennen bestimmt auch viele, so dieses, oh, das ist schwierig,
Speaker0: ich weiß nicht, ob wir das schaffen.
Speaker0: Und dann bin ich so, okay, zeige ich dir, zeige ich dir, dass wir das schaffen.
Speaker0: Klassisch, was wir im NLP den Gegenbeispiel-Sortierer nennen,
Speaker0: also jemand, der dadurch angestachelt wird, wenn du dem sagst,
Speaker0: das ist schwierig, wir haben nur noch ganz wenig Zeit, das hat vor dir noch
Speaker0: keiner geschafft. Das ist auch nicht für jeden.
Speaker0: Das ist so der Gegenbeispiel-Sortierer, der springt dann so auf und sagt,
Speaker0: ja, okay, ich mach das aber.
Speaker0: Und ich war genau so jemand. Das heißt, wenn mir jemand gesagt hat,
Speaker0: das ist schwierig oder wir haben nur noch ganz wenig Zeit, was ja beim tagesaktuellen
Speaker0: Fernsehen, wo ich die ganze Zeit war, fast immer so ist.
Speaker0: Boah, das hat mich so getriggert. Das war so, okay, ich zeige es euch und ich
Speaker0: zeige euch, dass ich das schaffe und ich zeige euch, dass ich das gut schaffe.
Speaker0: Und das heißt, je mehr Druck ich hatte, je mehr Stress ich hatte,
Speaker0: desto mehr ich mich beweisen musste, desto mehr hat aber mein inneres Belohnungssystem
Speaker0: ist dabei angesprungen.
Speaker0: Und wenn ich es dann geschafft habe, war dieses Belohnungssystem intern so groß,
Speaker0: dass ich dann so stolz auf mich war, natürlich meine Chefs auch entsprechend
Speaker0: und dann gesagt haben, krass, dass du das noch geschafft hast, wow.
Speaker0: Ich kann mich daran erinnern, dass es an einigen Momenten als Journalistin,
Speaker0: vor allem als ich fürs Frühstücksfernsehen gearbeitet habe, wirklich so Minuten
Speaker0: gab, wo es nur noch Minuten oder Sekunden ging, den Beitrag fertig zu machen.
Speaker0: Also um sechs war Sendezeit und ich habe da manchmal gesessen um 5.58 Uhr und
Speaker0: habe das letzte bisschen dann, also habe das sozusagen in die Pipeline geschickt
Speaker0: und ich glaube wirklich das knappste waren ein oder zwei Minuten vorher,
Speaker0: dass ich das mal geschafft habe.
Speaker0: Gott sei Dank habe ich es nie nicht geschafft, also es ist nie schief gegangen.
Speaker0: Ich musste auch nie live vertonen, das ist dann so die nächste Hürde.
Speaker0: Ich habe es sogar immer noch vorher geschafft zu vertonen.
Speaker0: Aber das bedeutet, dieses ganze System von je mehr du arbeitest,
Speaker0: desto mehr verdienst du, je mehr du unter Druck stehst, desto mehr ist danach
Speaker0: aber auch die Recognition, also die Anerkennung von allen so, ja,
Speaker0: und da kamen die Bilder und das ganze Material kam total spät,
Speaker0: aber die Claudia hat es noch geschafft, das zusammenzuschneiden, weißt du, so,
Speaker0: hach, habe ich mir da immer auch schön auf die Schulter geklopft, innerlich.
Speaker0: Und vielleicht erkennst du das ja auch von deiner Arbeit oder von irgendwie
Speaker0: diesem inneren eigenen Belohnungssystem, dass du zwar völlig groggy bist danach,
Speaker0: aber ein Teil von dir extrem stolz ist. So dieses, das habe ich noch geschafft.
Speaker0: Und ich habe das durch meine gesamte Zeit, das war ja schon in der Schule so,
Speaker0: das ging über Uni so, dann über meine Zeit als Journalistin und dann ging es
Speaker0: eigentlich nahtlos über in die Zeit als Mama und auch da war das so dieses, ich bin Mutter.
Speaker0: Und ich habe relativ schnell, als mein erster Sohn geboren wurde,
Speaker0: habe ich relativ schnell angefangen, schon wieder irgendwie was zu arbeiten
Speaker0: und Sachen aufzubauen und meine Selbstständigkeit aufzubauen.
Speaker0: Und dann, als meine Tochter auf der Welt war und die wurde gerade drei Monate
Speaker0: alt, habe ich ja mein erstes Business gestartet.
Speaker0: Also wirklich richtig online sozusagen gestartet mit dem Podcast damals Glück
Speaker0: in Worten und daraus mein gesamtes Coaching-Business.
Speaker0: Das heißt, ich habe aber auch, während ich eine Familie erschaffen habe,
Speaker0: also damals hatte ich zwei Kinder, heute habe ich drei,
Speaker0: also weil dann drei Jahre später kam dann der Dritte im Bunde,
Speaker0: ich habe quasi gleichzeitig ein Business aufgebaut mit kleinsten Kindern,
Speaker0: also wirklich allerkleinsten Kindern.
Speaker0: Als ich angefangen habe mit den ersten Coachings, das war gerade mein Sohn auf
Speaker0: der Welt, als ich dann angefangen habe, wirklich mein Business auch online in
Speaker0: die Welt zu bringen, da war mein Großer zwei Jahre alt und meine Tochter drei Monate.
Speaker0: Und ich habe dann das Business aufgebaut über den Podcast, über die Coachings
Speaker0: und wie gesagt, dann nochmal drei Jahre später, als mein großer Fünfer, meine Tochter drei,
Speaker0: ist mein dritter, also dann mein zweiter Sohn sozusagen auf die Welt gekommen, unser drittes Kind.
Speaker0: Und ich habe quasi Kinder und Business gleichzeitig erschaffen.
Speaker0: Und da war ein Teil von mir, der auch da wieder super stolz war,
Speaker0: weil ich das geschafft habe. Heute frage ich mich manchmal, sag mal,
Speaker0: warst du eigentlich bescheuer? Wieso hast du das gleichzeitig gemacht?
Speaker0: Wieso hast du nicht eins gemacht, erst mal Kinder durchs Gröbse durchkriegen und dann Business?
Speaker0: Im Nachhinein ist das vielleicht so, okay, weiß ich nicht, ob das so schlau
Speaker0: war, aber ich war auch da und ich war viel in den ersten Jahren mit den Kids auch alleine.
Speaker0: Da war immer auch so ein Teil von, boah, krass, ich habe das geschafft.
Speaker0: Und ich merke das auch heute noch, wenn Leute das sagen, boah,
Speaker0: du bist jetzt mit drei Kindern alleine erzieht und hast dein eigenes Business
Speaker0: und das ist so krass und wie schaffst du das?
Speaker0: Da ist immer noch ein Teil von mir, der ist so, ja, ich bin stolz.
Speaker0: Und natürlich ist das ja auch was, worauf ich stolz sein kann,
Speaker0: aber machen wir uns nichts vor.
Speaker0: Aber solange ich daraus eine Befriedigung ziehe von, ich schaffe es,
Speaker0: weil ich mich anstrenge und weil ich durchziehe und weil ich es leiste,
Speaker0: das ist der Inbegriff von männlicher Energie.
Speaker0: Und ich war so stolz auf diese männliche Energie und auf dieses, ich schaffe das alles.
Speaker0: Und ich möchte dir heute ein bisschen einen Blick da reingeben,
Speaker0: wie es heute für mich ist, weil das ist, glaube ich, auch das, was viele immer fragen.
Speaker0: Ich bin ja heute nicht weniger, ich mache ja heute nicht, ich will nicht sagen,
Speaker0: ich mache nicht weniger, aber ich kämpfe nicht mehr und trotzdem mache ich ja
Speaker0: trotzdem sozusagen noch den Alltag für meine drei Kinder.
Speaker0: Es hat sich ja nichts daran geändert, dass ich für die da bin und dass ich gleichzeitig
Speaker0: ein Business habe und so weiter. Also es hat sich aber was verändert an dem, wie ich es tue.
Speaker0: Und dieser Switch heute zu einer für mich total gelebten Weiblichkeit und einem,
Speaker0: ich fühle mich so glücklich.
Speaker0: So sanft und so liebevoll in meiner Weiblichkeit, dass ich das,
Speaker0: wie ich damals gelebt habe, dass ich da manchmal drauf gucke und ich weiß auch
Speaker0: und ich merke auch, manchmal kommt es noch durch.
Speaker0: Manchmal kommen diese alten Mustern noch durch. Die sind nicht komplett weg.
Speaker0: In stressigen Phasen kommen die krass durch. Das habe ich jetzt in den letzten
Speaker0: Wochen gerade wieder extrem doll gemerkt.
Speaker0: Aber deswegen war es für mich jetzt auch noch mal wichtig, mich da so ein bisschen
Speaker0: hinzusetzen und zu reflektieren, was sich verändert hat.
Speaker0: Und das ist für mich total Wahnsinn, da drauf zu gucken und zu schauen,
Speaker0: okay, wie hat der Switch funktioniert.
Speaker0: Und ich möchte dich ein bisschen mitnehmen in das heute, weil ich heute in einer
Speaker0: neuen Beziehung bin und mein Partner zu mir sagte, als ich darüber gesprochen
Speaker0: habe, dass ich so krass in der männlichen Energie war, früher sagt er zu mir, was?
Speaker0: Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Und ich so, äh?
Speaker0: Also jeder, der mich kennt, weiß, ich bin so bam, zack, Ziele durchziehen.
Speaker0: Ich bin wie so ein Terrier. Ich kann mich auch richtig festbeißen,
Speaker0: wenn ich mir ein Ziel gesetzt habe, dann da so drauf.
Speaker0: Und er so, du bist so sanft, du bist so weich, du bist so in deiner Weiblichkeit.
Speaker0: Das für ihn völlig unvorstellbar war oder ist, dass ich früher mal so war.
Speaker0: Also dass ich in dieser krassen männlichen Energie bin. Und dann war ich so,
Speaker0: naja, aber ich bin ja hier heute auch noch.
Speaker0: Also ich habe ein Business, ich habe drei Kids, du siehst ja,
Speaker0: was ich so mache. Er so, ja, du leistest krass viel, du machst viel,
Speaker0: du rockst dein Leben total.
Speaker0: Aber du machst das in so einer weichen Art. Wir haben dann irgendwie dieses Wort gehabt, Boss Babe.
Speaker0: Und ich so, ja, ich bin voll das Boss Babe. Weißt du, ich hab mein eigenes Business,
Speaker0: ich bin voll das Boss Babe. Und er so, nee, bist du überhaupt nicht. Und ich so, hä?
Speaker0: Er so, nee, es hat für mich eine ganz negative Konnotation, so bossy und so,
Speaker0: ich schaff das und bam, bam, bam.
Speaker0: Und so, ja, keine Ahnung, in dieser männlichen Energie.
Speaker0: Und jetzt mal abgesehen davon, dass das für mich bislang eigentlich gar nicht
Speaker0: so, das Wort nicht so damit konnotiert war, aber das hat uns dann dahin gebracht, darüber zu sprechen.
Speaker0: Und für mich war das total spannend, das zu erleben, weil ich so dachte,
Speaker0: krass, du hättest mich mal vor zwei Jahren sehen sollen oder du hättest mich
Speaker0: mal vor drei Jahren oder vier Jahren sehen sollen.
Speaker0: Und das ist so spannend, weil natürlich, wenn es dir jemand von außen spiegelt,
Speaker0: nochmal was ganz anderes ist, als wenn du es selber wahrnimmst.
Speaker0: Und auch ganz viel Freundinnen, die mir heute spiegeln, wie sehr ich mich verändert
Speaker0: habe, ohne dass sie genau sozusagen ausmachen können, was es ist, was sich verändert hat.
Speaker0: Aber sie meinen so, sie haben ganz viel gesagt, so die Ausstrahlung hat sich
Speaker0: verändert, die ganze Art hat sich verändert.
Speaker0: Da ist immer noch die Claudia drunter, aber es ist irgendwie anders.
Speaker0: Und für mich ist sozusagen, wenn ich das destillieren müsste,
Speaker0: so die Wahrheit über Frauen in der männlichen Energie, ist es dieses,
Speaker0: dass wir Frauen gehen in so einen Kampfmodus und in so ein Ich-schaff-das-schon-alles-alleine,
Speaker0: weil wir das Gefühl haben, wir haben keine Alternative.
Speaker0: Und ich weiß, und das ist heute noch so, dass mir das in der Seele wehtut,
Speaker0: mir darüber Gedanken zu machen,
Speaker0: ich weiß, dass ich mir in dieser Zeit, in der ich alles gerockt habe,
Speaker0: nichts sehnlicher gewünscht habe, als mich einfach mal anlehnen zu können und
Speaker0: zu sagen, ich kann nicht mehr.
Speaker0: Ich will nicht mehr ich kann nicht mehr kann ich einfach schwach sein kann ich
Speaker0: mich hier einfach mal anlehnen kann ich einfach mal weich sein verletzlich sein
Speaker0: kann ich einfach mal mich hingeben und es war so ich habe immer wieder nach
Speaker0: außen gezeigt wie stark ich bin und was ich alles schaffe und.
Speaker0: Und gleichzeitig war diese unfassbar große Sehnsucht da, zu sagen,
Speaker0: ich will doch einfach nur in den Arm genommen werden und das Gefühl haben,
Speaker0: ich kann hier alles abgeben und ich muss nicht alles auf meine Schultern packen.
Speaker0: Und ich sage dir ganz ehrlich, das, was ich heute erlebe, ist vom Arbeitsload
Speaker0: her wahrscheinlich noch das Gleiche.
Speaker0: Aber es fühlt sich so viel weniger an, weil ich es emotional A,
Speaker0: mit jemand anderem zusammenschultern kann, was ein unfassbar riesengroßer Unterschied ist für mich.
Speaker0: Und das konnte ich in meiner Ex-Beziehung nicht, weil wir gefühlt getauschte
Speaker0: Rollen hatten und damit war ich in der männlichen Energie und er in der weiblichen.
Speaker0: Und damit war ich diejenige, die getragen hat.
Speaker0: Und da gehören immer zwei dazu, aber das war was, wo ich gedacht habe,
Speaker0: ich hätte mir so gewünscht, das abgeben zu können und heute habe ich das Gefühl,
Speaker0: ich bin so gehalten, ich bin so getragen,
Speaker0: aber diese Art von Beziehung kann ich heute auch nur leben, weil ich aus der
Speaker0: männlichen Energie rausgegangen bin und damit dem Mann Platz gemacht habe,
Speaker0: dass er in die männliche Energie geht und dass ich in die weibliche Energie gehen darf.
Speaker0: Und ich weiß, dass da draußen ganz viele Frauen sind, die genau das fühlen.
Speaker0: Dieses, ich wünsche mir eigentlich nichts sehnlicher, als mich anzulehnen,
Speaker0: mich fallen zu lassen und nicht alles selber tragen zu müssen.
Speaker0: Aber what the fuck, wenn es kein anderer macht, muss ich es ja machen.
Speaker0: Wenn kein anderer was organisiert, muss ich es ja organisieren.
Speaker0: Wenn keiner mich unterstützt, muss ich mich ja selber unterstützen.
Speaker0: Und wenn ich es nicht mache, dann macht es ja keiner.
Speaker0: Und ich glaube, das ist dieses Dilemma, wo wir Frauen uns drin befinden,
Speaker0: weil wir eigentlich so gerne uns anlehnen wollen.
Speaker0: Aber da ist niemand zum Anlehnen, da ist niemand, der uns das abnimmt.
Speaker0: Und selbst wenn wir einen Partner haben, oft genug, ist es eben keine wirkliche
Speaker0: Stütze, sondern ganz oft noch ein weiteres Kind.
Speaker0: Und in meiner Welt hat das ganz viel damit zu tun, den emotionalen Ballast abzugeben.
Speaker0: Und ich habe das auf die harte Tour gelernt, weil ich einfach zwischendurch
Speaker0: gemerkt habe, es gab Momente, da konnte ich auch einfach nicht mehr.
Speaker0: Und ich habe mir erlaubt, weich zu sein.
Speaker0: Ich habe mir erlaubt, nicht dann durchzuziehen und zu sagen,
Speaker0: komm, buckle up, reiß dich zusammen, kneif die Arschbacken zusammen, jetzt durch da.
Speaker0: Sondern ich habe mir erlaubt, zusammenzubrechen.
Speaker0: Ich habe mir erlaubt, auf dem Boden zu liegen und zu heulen.
Speaker0: Ich habe mir erlaubt, dem Universum zu sagen, was für eine verdammte Scheiße,
Speaker0: durch was lässt du mich hier laufen?
Speaker0: Und ich hatte das Gefühl, als wenn das Universum mich richtig in die Knie gezwungen
Speaker0: hat und mir so viele Herausforderungen gegeben hat, um zu sagen,
Speaker0: ich will, dass du brichst, damit du weich wirst.
Speaker0: Nicht, damit du kaputt gehst, sondern damit du weich wirst.
Speaker0: Und ich habe das Gefühl, ich bin durch diese ganzen Challenges weich geworden, anstatt zu verhärten.
Speaker0: Und ich habe richtig gemerkt, wie mein altes Ich in so ein, jetzt ziehe ich
Speaker0: erst recht durch, wollte.
Speaker0: Also in den Momenten, wo ich teilweise nicht mehr konnte, wo ich hier stand
Speaker0: und auch gemerkt habe, ich kann mich gerade nicht um meine Kinder kümmern.
Speaker0: Ich bin gerade emotional nicht dazu in der Verfassung.
Speaker0: Und dann nicht zu sagen, ich reiße jetzt hier durch, sondern habe ich gesagt, okay, pass auf.
Speaker0: Ich packe die jetzt kurz mal vor den Fernseher und ich erlaube mir,
Speaker0: mich unter die Dusche zu stellen und zu heulen.
Speaker0: Zum Beispiel, ich gebe es jetzt mal nur als Beispiel.
Speaker0: Und das waren Momente, wo ich so richtig gemerkt habe, dass in dem Moment,
Speaker0: wo ich gefühlt so unter der Last auch gebrochen bin, dass aber auch was aufgebrochen
Speaker0: ist in mir, mein Herz aufgebrochen ist.
Speaker0: Und ein Stück weit ich mir erlaubt habe, ich mir wirklich aus vollstem Herzen
Speaker0: erlaubt habe, meine Weichheit zu spüren, mich selber in den Arm zu nehmen und
Speaker0: zu sagen, es ist okay, wenn du nicht mehr kannst.
Speaker0: Es ist okay, dass du gerade emotional nicht mehr kannst, dass du gerade unheimlich
Speaker0: viel trägst und es ist okay, dass das gerade viel ist.
Speaker0: Und es ist okay, dass du darunter zusammenbrichst.
Speaker0: Und es ist okay, dass du deine Verletzlichkeit zeigst. Und ich kann gar nicht genau sagen,
Speaker0: es gab nicht so einen Moment, der so Klick gemacht hat, aber es war wie so ein
Speaker0: ganz langsamer Prozess, wo meine Weichheit sich gezeigt hat.
Speaker0: Und ich hatte das Gefühl, in dem Moment, wo auch so das Herz aufgebrochen ist,
Speaker0: es gab dann auch eine Phase, in der natürlich dann auch noch das Thema Beziehung mit reingespielt hat.
Speaker0: Ja, und es war wie das Herz, dass es einmal aufbrechen musste.
Speaker0: Und ich habe so gelitten. Ich habe so gelitten.
Speaker0: Aber dann war das Herz auf und es gab so einen, dann gab es so wirklich wie
Speaker0: so ein Moment, wo ich das Gefühl hatte, okay, jetzt ist einfach alles aufgebrochen.
Speaker0: Und das war der Moment, wo zum Beispiel jetzt auch mein neuer Partner in mein
Speaker0: Leben treten konnte, weil ich in dem Moment offen war und ich weich war und
Speaker0: ich sozusagen aufgebrochen war.
Speaker0: Und das zu spüren jetzt, was von Anfang an auch von ihm für eine Männlichkeit
Speaker0: und für eine Stärke und für eine Stabilität da war, in Lebensumständen,
Speaker0: die mehr als herausfordernd sind.
Speaker0: Und dass ich sozusagen nicht in die Weiblichkeit gehen konnte,
Speaker0: weil er in der Männlichkeit ist.
Speaker0: Also sozusagen, ich will nicht, dass du darauf wartest, bis jemand in die Männlichkeit
Speaker0: geht, damit du in die Weiblichkeit gehen konntest.
Speaker0: Weil es ist genau andersrum. Ich bin in die Weiblichkeit gegangen und dadurch
Speaker0: konnte dieser Mann in mein Leben treten, der diese Männlichkeit ausstrahlt.
Speaker0: Und der mir heute unfassbar viel Halt gibt.
Speaker0: Und unfassbar viel, wo ich mich anlehnen kann.
Speaker0: Und mich einfach wirklich im wahrsten Sinne des Wortes anlehnen kann und sagen
Speaker0: kann, boah, heute war ein Scheißtag. Ich muss das nicht mal sagen,
Speaker0: der spürt das sofort, wenn er reinkommt.
Speaker0: Und ich sage, der sieht es und zack ist dieses, ich halte dich da.
Speaker0: Und das ist, glaube ich, das, was wir Frauen uns so sehr wünschen.
Speaker0: Aber für dich, falls du jetzt gerade in dieser Situation bist und dich da wiedererkennst,
Speaker0: ich fühle dich so sehr, weil ich habe gefühlt mein ganzes Leben lang in so einem Kampfmodus verbracht.
Speaker0: Und es waren diese Momente hintereinander, in denen ich einfach erlaubt habe,
Speaker0: erst mal mir selber gegenüber, mir einzugestehen, dass ich schwach sein darf.
Speaker0: Mir einzugestehen, dass ich nicht alles selber tragen muss und dass ich verletzlich sein darf.
Speaker0: Und dass ich meine Weichheit spüren darf und meine Sanftheit.
Speaker0: Und dass ich dadurch nicht weniger kompetent bin. Und dass ich dadurch nicht
Speaker0: weniger in der Lage bin, mich um meine drei Kinder zu kümmern,
Speaker0: um mein Leben zu kümmern, um mein Business zu kümmern etc., sondern ganz im
Speaker0: Gegenteil, dass mich das offen macht, weich macht.
Speaker0: Und das ist so angsteinflößend als Frau, die alles im Griff hat und die bam und die zack und die so.
Speaker0: Aber dieses Loslassen und die Kontrolle loszulassen in diesen Momenten und zu
Speaker0: sagen, ich weiß nicht, wo mich das hier alles hinträgt, aber ich lasse es einfach geschehen.
Speaker0: Und ich habe in der Zeit, in der ich in keiner Partnerschaft war,
Speaker0: habe ich das Universum als meinen Lover gesehen und habe das Universum mich halten lassen.
Speaker0: Und dieses Ich kann mich fallen lassen und ich darf einfach abgeben und ich
Speaker0: weiß, irgendwas, irgendwer, irgendeine Kraft da draußen wird mich halten.
Speaker0: Und wenn ich das Gefühl habe, ich zerbreche total und es ist bodenlos,
Speaker0: dass ich aus diesen Stücken, die da sozusagen gebrochen sind,
Speaker0: wieder was super Schönes zusammenbauen kann.
Speaker0: Und ich habe das Gefühl, dass ich dadurch für mich authentischer geworden bin,
Speaker0: weicher geworden bin, viel mehr in der Weiblichkeit.
Speaker0: Und ich, wie gesagt, merke auch, dass gerade in den Momenten,
Speaker0: in denen ich Stress habe, in den Momenten, in denen es herausfordern wird,
Speaker0: dass ein Teil von mir immer sofort in diesen Kampf zurückgehen wird.
Speaker0: Ich bin immer die Erste, die so im Fight-Modus ist. Ich bin so,
Speaker0: okay, was muss ich machen?
Speaker0: Ich schaffe das. Ich boxe mich da jetzt durch und ich beiße jetzt die Zähne
Speaker0: zusammen und ich kriege das hin.
Speaker0: Dieser Teil ist immer noch da, der will immer noch los, der ist wie so ein kleiner Terrier, der sagt,
Speaker0: okay, ich mach jetzt und dann ist da immer wieder diese andere Seite von mir,
Speaker0: die jetzt noch neu ist, die dann sagt, okay, vielleicht sollten wir uns einfach
Speaker0: nur hingeben und vielleicht sollten wir einfach nur fließen und dann ist dieser
Speaker0: kleine Terrier, der sagt, nein, auf gar keinen Fall,
Speaker0: das ist eine ganz dumme Idee, weil ich kann mich jetzt ja nicht hinlegen und
Speaker0: heulen, wo soll ich denn da,
Speaker0: da kommt ja auch keiner, der mich jetzt dann aufsammelt und dann zu sagen,
Speaker0: komm, mach einfach mal, lass es einfach mal zu und schau, was passiert.
Speaker0: Und ich glaube, das hat ganz viel einfach erst mal mit der Selbstwahrnehmung
Speaker0: zu tun und mit diesem, was erlaubst du dir?
Speaker0: Wie erlaubst du dir, du selbst zu sein?
Speaker0: Und kannst du dir erlauben, in diese Weichheit zu gehen?
Speaker0: Kannst du dir erlauben, zu spüren, alles zu spüren, was da ist,
Speaker0: ohne es wegdrücken zu wollen, ohne drüber gehen zu wollen, ohne gegen ankämpfen zu wollen?
Speaker0: Weil so oft, wenn das Gefühl von Hilflosigkeit zum Beispiel,
Speaker0: mein allergrößter Feind gefühlt bislang, wenn das Gefühl von Hilflosigkeit kommt,
Speaker0: egal ob im Business, ob in der Partnerschaft.
Speaker0: Und ich glaube, ich hatte das in den letzten 2 Jahren in allen Bereichen.
Speaker0: Immer wenn dieses Gefühl kommt, dann ist dieser Fight-Modus in mir so krass,
Speaker0: der dann sagt, das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann, ist Hilflosigkeit zu spüren.
Speaker0: Da fühle ich mich so als Opfer, da fühle ich mich so ausgeliefert.
Speaker0: Das will ich auf keinen Fall spüren. Dann kommt immer sofort dieser kleine Kämpfer,
Speaker0: der sagt, also, dann gehen wir jetzt rüber.
Speaker0: Und ich habe es immer mal wieder geschafft, dieses Gefühl von Hilflosigkeit
Speaker0: anzunehmen, anzuschauen und einfach da sein zu lassen.
Speaker0: Und alter Schwede, ist das ein Scheißgefühl? Und dann habe ich gemerkt,
Speaker0: oh, ich überlebe das ja. Oh, ist ja krass.
Speaker0: Krass, wenn ich hilflos bin, ich habe teilweise sogar andere Menschen,
Speaker0: die plötzlich einspringen und sagen, kann ich dir helfen?
Speaker0: Ich so, okay. Also um Hilfe anzunehmen, darfst du auch einen Moment lang erstmal
Speaker0: hilflos sein, damit Hilfe kommt.
Speaker0: War mir bislang tatsächlich so nicht bewusst.
Speaker0: Ich habe mich nie hilflos sehen wollen, weil das war für mich das Schlimmste.
Speaker0: So dieses, die hilflosen Frauen, die es nicht mal schaffen, irgendwas auf die
Speaker0: Kette zu kriegen. Das war so, nein, auf gar keinen Fall.
Speaker0: Ich schaffe ich, natürlich, ich schaffe mal alles.
Speaker0: Und am Ende des Tages, ich habe einen riesigen Glaubenssatz und eine riesige
Speaker0: innere Kompetenz für mich, dass ich so denke, alles, was ich an Herausforderungen
Speaker0: kriege, und da waren ein paar große dabei.
Speaker0: Dass ich da irgendwie durchkomme. Und gleichzeitig darf ich aber trotzdem mal
Speaker0: hilflos sein. Und dann sagen, ich habe gerade keine Idee, wie es weitergeht.
Speaker0: Und mir das zu erlauben, mir gegenüber, mir gegenüber mich schon hilflos zu
Speaker0: fühlen, ey, krasse Herausforderungen, die krasseste Kontrolle abgeben Variante, die es so gibt.
Speaker0: Aber unfassbar heilsam. Und das hat mich so sehr in meine weibliche Energie gebracht.
Speaker0: Und ich glaube, das hat mich auch so sehr noch mal mehr in meinen Kern gebracht,
Speaker0: wer ich wirklich bin und wie ich mich wirklich fühle.
Speaker0: Weil da war immer ein Teil von mir, der das Gefühl hatte, dieses Zack-und-Durchziehen
Speaker0: und dieses Männliche und dieses sehr Zielorientierte, das ist ein Stück weit auch ein Mechanismus,
Speaker0: um bestimmte Gefühle nicht zu fühlen, um bestimmten Dingen nicht ausgeliefert
Speaker0: zu sein, zum Beispiel dem Gefühl von Hilflosigkeit.
Speaker0: Und natürlich merke ich das jetzt auch krass in der Partnerschaft,
Speaker0: also wie sich das da reflektiert.
Speaker0: Und so viele Dinge, so viele Kleinigkeiten, wo ich so denke,
Speaker0: krass, das ist ja so anders.
Speaker0: Oh mein Gott, ach so fühlt sich das an, weil ich das erste Mal mir wirklich
Speaker0: erlaube, in meiner Weiblichkeit zu sein.
Speaker0: Und ich das erste Mal dadurch auch wirklich männliche Stärke neben mir überhaupt
Speaker0: fühlen und akzeptieren kann.
Speaker0: Und jetzt merke, wie es sich anfühlt, gehalten zu sein.
Speaker0: Und ich jetzt merke, wie es sich anfühlt, sich wirklich anlehnen zu können an
Speaker0: diese starke Schulter und zu sagen, ich kann es nicht tragen, kannst du mir helfen?
Speaker0: Und es ist ein ganz, ganz, ganz vieles, es ist einfach nur ein emotionales Ding,
Speaker0: das zuzulassen überhaupt.
Speaker0: Ja, so das jetzt erst mal so als grobe Richtlinie von mir, aus meiner ganz persönlichen Erfahrung.
Speaker0: Und ich kann mir vorstellen, dass es da draußen ganz viele Frauen gibt,
Speaker0: die sich ähnlich fühlen und die ein ähnliches Bedürfnis haben,
Speaker0: weil ich glaube, diese Sehnsucht danach, sich einfach nur anzulehnen und diese Sehnsucht danach,
Speaker0: gehalten zu sein und nicht immer stark sein zu müssen als Mutter,
Speaker0: als Frau in der Gesellschaft.
Speaker0: Ich glaube, das ist ganz, ganz, ganz tief in uns drin und ich glaube,
Speaker0: wir dürfen uns als Frauen auch kollektiv einfach wieder erlauben zu sagen,
Speaker0: ich will nicht immer stark sein.
Speaker0: Es ist so anstrengend, es ist so kämpferisch, ich will einfach ausatmen.
Speaker0: Ich möchte einfach ich sein als Frau, sanft.
Speaker0: Und ich möchte an manchen Stellen einfach nur mich anlehnen können und beschützt sein.
Speaker0: Und ich glaube, es macht ganz, ganz, ganz viel aus, wenn wir uns erlauben,
Speaker0: dieses Bedürfnis überhaupt erstmal wieder fühlen zu dürfen und uns da wirklich reinzugeben.
Speaker0: In diesem Sinne wünsche ich dir eine ganz, ganz wunderschöne Woche und vielleicht
Speaker0: schaffst du es diese Woche mal ein bisschen dir anzuschauen,
Speaker0: wann gehst du in diesen Fight-Modus und wie zeigt er sich bei dir und was kannst
Speaker0: du stattdessen tun und wo kannst du dir erlauben, nicht stark sein zu müssen.
Speaker0: Und dann spür mal, was passiert, weil krasserweise die Welt dreht sich weiter,
Speaker0: obwohl wir denken, sie geht unter.
Speaker0: Ich wünsche dir wirklich alles, alles Liebe dieser Welt und ich sende dir ganz
Speaker0: viel Energie, wenn du gerade an
Speaker0: dieser Stelle bist, in der ich mich in den letzten Jahren befunden habe.
Speaker0: Ich weiß, wie es sich anfühlt und ich weiß, wie krass das ist,
Speaker0: dieses Gefühl zu haben von, oh mein Gott, immer habe ich das Gefühl, ich muss nur stark sein.
Speaker0: Aber das Schöne ist, es beginnt in dir und du kannst es verändern.
Speaker0: Du brauchst nicht die starke Schulter dazu an deiner Seite, aber sie wird kommen
Speaker0: und sie wird sich zeigen, wenn du dir erlaubst, dich hinzugeben.
Speaker0: Und fallen zu lassen. Also, hab eine wunderschöne Woche. Wir hören uns hier
Speaker0: nächste Woche wieder. Mach's gut. Ciao, ciao.
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